Wissen

Gebäudeversicherungen können auf den ersten Blick verwirren. In Wirklichkeit ist es aber gar nicht so kompliziert.

Inhalt

Welche Gefahren und Schadensursachen können über eine Gebäudeversicherung abgesichert werden?

Elementarschäden besser absichern

Wechsel der Gebäudeversicherung – So funktioniert‘?

Auf was erstreckt sich der Versicherungsschutz?

Hausratversicherung als Sonderpunkt

Woran Sie eine gute Gebäudeversicherung erkennen

Was bestimmt die Höhe der Versicherungsprämie?

Was bedeutet der Wert 1914?

Welche Gefahren und Schadensursachen können über eine Gebäudeversicherung abgesichert werden?

Die Gebäudeversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen für die Absicherung von Schadensgefahren rund um Immobilien. Zu den wesentlichen Versicherungsbereichen gehören die Absicherung der 4 Hauptgefahren und Schadensereignisse durch

  • Feuer/Brand (bei guten Angeboten inklusiv Schäden durch Blitzschlag und Überspannung)
  • Sturm/Hagel
  • Leitungswasser
  • Elementarereignisse wie Überschwemmung / Erdrutsch / Erdbeben (je nach Gefährdungszone teilweise recht teuer oder nicht versicherbar)

Daneben können zusätzliche Gefahren abgesichert werden wie

  • Glasbruch
  • Schäden an Photovoltaik-, Anlagen für Solar– & Geothermie und Wärmepumpen

Elementarschäden besser absichern

Üblicherweise sind nur die ersten 3 Hauptgefahren in der Gebäudeversicherung abgedeckt. Wünscht man zusätzlich die Absicherung von Elementargefahren wie Überschwemmung, Erdrutsch/Erdsenkung, Schneedruck und –lawinen oder Erdbeben, muss man den Zusatz-VersicherungsbausteinElementar“ in die Gebäudeversicherung einschließen. Die Absicherung dieses Gefahrenbereichs wird von den Versicherer aufgrund der so genannten ZÜRS-Zonen geprüft. Die Zoneneinteilung in ZÜRS-Zone 1 bis 4 bestimmt dabei die Gefährdungshöhe und –wahrscheinlichkeit aufgrund statistischer Erhebungswerte aus der Vergangenheit. Der Grad der Gefährdungszone bestimmt dabei die grundsätzliche Versicherbarkeit und die die Höhe des erforderlichen Risikobeitrags. Weitere Informationen dazu können Sie auch hier beim Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft nachlesen: 

Elementarschäden wie z.B. durch Hochwasser/Überschwemmung, Erdrutsch, Schneedruck/Lawinen oder Erbeben können sehr teuer und sogar existenzbedrohend ausfallen. Daher empfehlen wir grundsätzlich die Absicherung gegen Schäden aus solchen Naturgefahren. Das setzt allerdings voraus, dass eine Absicherung aufgrund der betreffenden Gefährdungszone möglich ist. Durch den Klimawandel und die sich häufenden, nicht vorhersehbaren Naturereignisse fallen im Übrigen immer häufiger Gebiete aus bisher versicherbaren Lagen heraus. Sofern man daher noch eine Absicherung von Elementargefahren bekommt, sollte man sich diese gerade im Hinblick auf die künftige Wetter- und Klimaentwicklung sichern.

Wechsel der Gebäudeversicherung – So funktioniert’s

Ein Wechsel der Gebäudeversicherung ist einfach. Die Verträge laufen in der Regel ein Jahr und haben eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Eine ordentliche Kündigung bedarf natürlich keiner Begründung. Wir raten Ihnen dringend dazu, für einen nahtlosen Übergang zu sorgen, sodass für Ihr Gebäude jederzeit lückenloser Versicherungsschutz besteht.

Auf was erstreckt sich der Schutz?

Grundsätzlich ist alles versichert, was fest mit dem Boden oder dem Gebäude verbunden ist. So gehören zum Beispiel Einbauküchen nach Individualmass zum Gebäude, Fertigküchen jedoch nicht, da diese theoretisch ausgebaut und andernorts verwendet werden könnten. Garagen sind gegen geringen Mehrbeitrag als feste Objekte mitversichert, wenn diese mit angegeben werden. Gartenhütten, Wohnwagen und Zelte sind es nicht. Allerdings können Garten- oder Gewächshäuser bei Wahl eines passenden Tarifs oder gegen Zusatzbeitrag ebenfalls mit versichert werden.

Hausratversicherungs als Sonderpunkt

Alles was nicht zum Gebäude selbst gehört, kann mit einer Hausratversicherung abgesichert werden. Üblicherweise besteht dann Schutz bis zu einem Wert von 650 Euro pro Quadratmeter. Hausratversicherungen lohnen sich nicht immer, so zum Beispiel nicht unbedingt in spartanischen Studentenbuden. Wer wertvolle Möbel oder andere Wertgegenstände im Haus oder der Wohnung hat, sollte diese jedoch schon absichern.

So erkennen Sie eine gute Gebäudeversicherung

Gebäudeversicherungstarife decken heutzutage eine tiefe Bandbreite möglicher Leistungen ab. Diese im Einzelnen aufzuführen, würde den Rahmen an dieser Stelle sprengen. Es gibt jedoch einige Punkte, auf die man unbedingt achten sollte und die ein guter Versicherungsschutz unbedingt erhalten sollte:

Unterversicherungsverzicht

Das Gebäude sollte zu jeder Zeit in der Zukunft in gleicher Art und Güte über die zu erhaltende Versicherungsleitung wieder hergestellt werden können. Das setzt voraus, dass es keinen Zeitwertabzug gibt, wenn der Versicherungsschaden erst in fernerer Zukunft eintreten sollte. Das ist nur sicher gestellt, wenn der so genannte Unterversicherungsverzicht eingeschlossen ist.

Einschluss von Blitzschlag und Überspannungsschäden

Eigentlich sollten diese Gefahrenereignisse in jeder Feuerversicherung eingeschlossen sein. Leider zeigen jedoch einige Tarifwerke, dass diese Gefahren nicht im Grundschutz enthalten sind, sondern nur bei Wahl einer höherwertigen Tarifstufe.

Einschluss von Ableitungsrohren

Viele Tarife beinhalten Schäden an Ableitungsrohen auf und außerhalb des Grundstücks nicht mehr. Statistisch kommen aber gerade Schäden an Ableitungsrohren nicht selten vor, weshalb sie viele Versicherer in ihren Tarifen zur Leitungswasserversicherung ausgeschlossen haben.  Daher sollte für Ableitungsrohre unbedingt auf eine gewisse Grundabsicherung für Schäden an Ableitungsrohren geachtet werden – unsere unverbindliche Empfehlung: mindestens 2.000 Euro.

Anprall von Fahrzeugen

Dieser Leistungspunkt kann deshalb wichtig sein, weil es zu schwebenden Rechtssituationen kommen kann. Fährt beispielsweise ein alkoholisierter Fahrer aufgrund Kontrollverlustes in ein Gebäude, kann seine Haftpflichtversicherung die Leistung verweigern. Zahlt der Fahrer den Schaden bis zur Klärung der Rechtssituation nicht aus eigenen Mitteln, muss der Geschädigte für die Schadensbehebung selbst aufkommen, sofern seine eigene Gebäudeversicherung diesen Punkt nicht abdeckt. Solche Fälle können sehr teuer werden, weil meist die Statik des Gebäudes direkt betroffen ist.

Einschluss von Sengschäden
Überschallknall

Ein guter bis überdurchschnittlicher Versicherungsschutz schließt darüber hinaus weitere Leistungspunkte ein wie beispielsweise:

  • Schäden durch grobe Fahrlässigkeit (zumindest bis zu gewissen Deckungssummen)
  • Graffiti-Schäden
  • Schäden durch Insekten und Tierbisse
  • etc.

Wir berechnen Ihnen gerne den besten Preis für Ihr Haus.

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Tel: 089 2154 2250

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Ich spare mittlerweile 120 Euro im Jahr…

Auch der Wechsel ging reibungslos und echt unbürokratisch. Empfehlenswert.

Lucas Schmidt

Hauseigentümer, Gießen

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